
Die 17. Karlsruher Gespräche beschäftigten sich mit der »Zwischengesellschaft«, die sich durch die Dialektik zwischen Tradition und Moderne auszeichnet. Die Auswirkungen von Globalisierung und Glokalisierung treffen auf tradierte Wertvorstellungen und hergebrachte Alltagsroutinen und damit auf divergente Machtkonstellationen und differente kulturelle Orientierungen. Bisherige Werte und Gesellschaftsmodelle wurden neu diskutiert, Anfälligkeiten für Ideologien und vereinfachende Problemzuschreibungen in den verschiedenen Gesellschaften kritisch analysiert.Wohin geht die Entwicklung in Europa, aber vor allem in den Gesellschaften, die noch stärkere Transformationen erleben? Brauchen wir einen neuartigen Konsens über das gesellschaftliche Miteinander, über Kohäsion und Integration, über Transformation und Entwicklung? Welche gesellschaftlichen Modelle, welche neuen Handlungsmöglichkeiten und welche kulturellen Werte sind dazu geeignet, ein friedliches und sozial gerechtes Zusammenleben un