EinführungsvorlesungDienstag, 18:15-19:45 Uhr, wöchentlich ab 20.10.2015Hardenbergstr. 33, Raum 158Mit „Making of“ werden Werke und Werkkomplexe bezeichnet, die Entstehungsprozesse dokumentieren, reflektieren, inszenieren und vorführen. „Making ofs“ sind damit Ausdruck einer Kultur, die sich nicht mehr nur für fertige Werke, sondern immer intensiver für Transformationen interessiert. Es geht darum, anderen beim Machen zuzuschauen, um sich darüber klar zu werden, dass alles nur gemacht ist und man es deshalb eigentlich auch selbst machen könnte – was dann immer heißt, dass man alles auch ganz anders machen könnte, um dieses Machen dann wieder auf eigene Weise zu dokumentieren, zu reflektieren, zu inszenieren und vorzuführen… In der Vorlesung werden paradigmatische Modelle von „Making ofs“ von der Antike bis in die Gegenwart vorgestellt, im Hinblick auf ihre besondere Vorstellung vom Machen, vom Mit- und Weitermachen befragt und im Hinblick auf ihre Brauchbarkeit für die eigene ä