
In der Nacht zum 22. November 2022 ereignete sich in Manching (Landkreis Pfaffenhofen) ein kulturelles Drama: Einbrecher stehlen binnen neun Minuten den größten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts aus dem dortigen Kelten- und Römer-Museum. Der Verlust wiegt besonders schwer, denn der Schatz war für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert. Ende Juli 2025, fast drei Jahre später, verurteilte das Landgericht Ingolstadt drei Angeklagte zu Gefängnisstrafen. Trotz umfangreicher Ermittlungen bleibt der größte Teil des Goldschatzes bis heute verschwunden. Wie es dazu kommen konnte, erzählen wir in unserem Podcast. Wir erklären die historische Bedeutung des Schatzes und fassen die Ereignisse rund um den Prozess am Landgericht Ingolstadt zusammen.